+++ Abriss des Gebäudes im Kreutzchen 72/74 +++
An der Grenze zwischen Wallersheim und Neuendorf beginnen in Kürze die Vorbereitungen für den ersten Bauabschnitt eines neuen Grünzugs. Ziel ist es, die bestehenden Bereiche in vier Bauabschnitten zu einer durchgehenden, attraktiven Verbindung vom Wallersheimer Weg bis an den Rhein zu entwickeln. Um Platz für den Wegebau zu schaffen, werden demnächst zwölf Bäume auf zwei Flächen am Nauweg gefällt. Dabei handelt es sich zum Teil um vorgeschädigte Bäume sowie nicht erhaltenswerte Sträucher. Das Vorgehen des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen ist wie immer mit dem Umweltamt abgestimmt.
Mit dem Projekt, das im Oktober 2025 vom Stadtrat beschlossen wurde, soll die Lebensqualität in beiden Stadtteilen deutlich erhöht werden. Damit die Neugestaltung den Wünschen der Menschen vor Ort entspricht, fand im Jahr 2024 eine umfassende Befragung der Anwohnenden statt. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Neuendorf und Wallersheim brachten ihre Ideen, Vorstellungen und Anregungen ein. Auf dieser Grundlage entwickelte der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen ein Konzept, das die unterschiedlichen Bedürfnisse – von Erholung und Bewegung bis hin zu Begegnung und Naturerlebnis – berücksichtigt. Dabei suchten die Planenden nach einer Lösung, bei der möglichst viele Bäume erhalten werden können. Entstanden ist ein ausgewogener Entwurf, der die wichtigsten Bedarfe aufgreift und einen attraktiven, gut nutzbaren Freiraum für alle Generationen schafft. Vor Baubeginn werden die Anwohnenden nochmal über die Planung sowie den Zeitplan für die Umsetzung informiert.
Die ursprünglich auf Wohnnutzung ausgelegten Räumlichkeiten erschwerten eine sinnvolle Jugendarbeit und können den zielgruppenspezifischen Anforderungen eines Gemeinschafts- bzw. Begegnungszentrums nicht gerecht werden. Es fehlen Aufenthalts-, Lern- und Kreativräume, Rückzugsbereiche, Beratungsmöglichkeiten und eine Aktionsfläche vor dem Gebäude. Die aktuellen Anforderungen an Gebäude- und Mitarbeitersicherheit, Brandschutz sowie Barrierefreiheit waren im Bestandgebäude im Kreutzchen 72/74 nicht ausreichend realisierbar. Eine zeitgemäße Jugendarbeit erfordert Räumlichkeiten, die flexibel nutzbar sind und so an unterschiedliche Settings und unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden können; diese waren im aktuellen Bestand nicht realisierbar.
Foto (Stadt Koblenz/Verena Groß): Der Fußweg von der Fritz-Michel-Straße wird in Richtung Rhein verlängert. Als Vorbereitung für den Ausbau müssen in Kürze einige Gehölze gefällt werden.